ISAPS Statistik 2025: Weniger Injektionen, mehr Straffung? Die aktuellen Trends der Schönheitschirurgie

Welche Schönheitsoperationen werden weltweit am häufigsten durchgeführt?
Welche ästhetischen Eingriffe gewinnen an Bedeutung – und was hat sich gegenüber 2024 verändert?

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Antworten darauf liefert der aktuelle Global Survey der International Society of Aesthetic Plastic Surgery (ISAPS). Die internationale Erhebung gibt einen umfassenden Überblick über chirurgische und nicht-chirurgische ästhetische Behandlungen, die 2025 weltweit durchgeführt wurden.

Die neuen Zahlen sind bemerkenswert: Während nicht-operative Behandlungen deutlich zurückgehen, bleiben chirurgische Eingriffe insgesamt weitgehend stabil. Einzelne Straffungsoperationen legen sogar erheblich zu. Der Trend deckt sich mit den Zahlen der American Society for Plastic Surgery (ASPS), die kürzlich veröffentlicht wurden. Hier wurde der Trend als Folge der Abnehmspritzen angenommen ( GLP-1 Agonisten). 80% der amerikanischen Kollegen berichten dass ihre Patienten zum Großteil diese Medikamente nutzen.

Besonders auffällig sind die Bruststraffung mit einem Plus von 48,1 Prozent, die Augenlidchirurgie (+16,2 %) sowie Brauen- und Halsstraffungen. Gleichzeitig gingen Behandlungen mit Hyaluronsäure um 25,2 Prozent und Botulinumtoxin um 7,0 Prozent zurück.

Zeigt sich hier eine Verschiebung von wiederholten Injektionsbehandlungen hin zu gezielten chirurgischen Straffungen? Die Statistik allein kann diese Frage nicht beantworten. Aus fachärztlicher Sicht lohnt sich jedoch ein genauerer Blick auf diese gegenläufige Entwicklung.

Entwicklung. Rund 35,2 Millionen ästhetische Eingriffe weltweit

Für 2025 weist die ISAPS weltweit rund 35,2 Millionen ästhetische Eingriffe und Behandlungen aus. Davon entfallen etwa:

  • 17,88 Millionen auf chirurgische Eingriffe
  • 17,32 Millionen auf nicht-chirurgische Behandlungen

Gegenüber 2024 ging die Gesamtzahl der vergleichbaren Verfahren um 8,7 Prozent zurück. Entscheidend ist jedoch der Blick auf die beiden Bereiche: 

  • Chirurgische Eingriffe blieben mit einem Minus von lediglich 0,4 Prozent nahezu stabil.
  • Nicht-chirurgische Behandlungen gingen dagegen um 15,7 Prozent zurück.

Es handelt sich also weniger um einen allgemeinen Rückgang ästhetischer Medizin als um eine Veränderung innerhalb der verschiedenen Behandlungsformen.

Die fünf häufigsten Schönheitsoperationen 2025

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An der Spitze der weltweit am häufigsten durchgeführten ästhetisch-chirurgischen Eingriffe steht 2025 die Augenlidchirurgie.

Die Top 5 im Überblick:

  1. Augenlidchirurgie: 2.457.677 Eingriffe (+16,2 %)
  2. Fettabsaugung / Liposuktion: 1.849.828 Eingriffe (−11,4 %)
  3. Brustvergrößerung: 1.622.639 Eingriffe (−2,2 %)
  4. Bruststraffung: 1.143.862 Eingriffe (+48,1 %)
  5. Bauchdeckenstraffung: 1.039.808 Eingriffe (+0,3 %)

Bereits diese fünf Eingriffe zeigen, wie unterschiedlich sich einzelne Bereiche der ästhetischen Chirurgie entwickeln.

Augenlidchirurgie bleibt weltweit auf Platz 1

Mit rund 2,46 Millionen Eingriffen ist die Augenlidchirurgie die häufigste ästhetisch-chirurgische Operation weltweit.

Gegenüber 2024, als rund 2,12 Millionen Eingriffe erfasst wurden, bedeutet dies einen Anstieg um 16,2 Prozent. Im Vergleich zu 2021 beträgt das Plus sogar 69,9 Prozent.

Auch andere Straffungsoperationen im Gesicht entwickelten sich positiv. Die Zahl der Brauenliftings stieg gegenüber 2024 um 23,5 Prozent, die der Halsstraffungen um 13,2 Prozent. Das Facelift blieb mit einem Plus von 0,3 Prozent nahezu konstant. Insgesamt nahm die Zahl der vergleichbaren Operationen im Bereich Gesicht und Kopf um 3,2 Prozent zu.

Der längerfristige Vergleich ist ebenfalls bemerkenswert: Seit 2021 stiegen Augenlidoperationen um 69,9 Prozent, Facelifts um 54,7 Prozent und Halsstraffungen um 85,8 Prozent.

Bruststraffung: Fast 50 Prozent mehr Eingriffe

Eine der auffälligsten Veränderungen der gesamten ISAPS Statistik betrifft die Bruststraffung (Mastopexie).

2025 wurden weltweit rund 1,14 Millionen Bruststraffungen durchgeführt. Das sind 48,1 Prozent mehr als 2024. Damit steigt die Bruststraffung auf Platz vier der weltweit häufigsten ästhetischen Operationen.

Anders sieht es bei der klassischen Brustvergrößerung aus. Ihre Zahl ging um 2,2 Prozent auf rund 1,62 Millionen Eingriffe zurück. Gleichzeitig stieg die Zahl der Brustimplantatentfernungen um 5,4 Prozent auf rund 361.000 Eingriffe.

Insgesamt verzeichneten die vergleichbaren Brustoperationen gegenüber 2024 ein Plus von 5,7 Prozent.

Prof. Dr. med Ernst Magnus Noah

„Der deutliche Anstieg bei Bruststraffungen deckt sich mit den Erfahrungen aus unserer täglichen Praxis“, erläutert Prof. Dr. Ernst Magnus Noah, Chefarzt der Noahklinik.

„Viele Frauen wünschen sich heute keine reine Volumenvergrößerung mehr, sondern eine harmonische, natürliche Rekonstruktion ihrer Silhouette – beispielsweise nach Schwangerschaften, Stillzeit oder größerem Gewichtsverlust. Der Trend geht klar zu authentischer Ästhetik statt künstlicher Fülle.“

Fettabsaugung bleibt häufig – geht aber gegenüber 2024 zurück

Die Fettabsaugung (Liposuktion) belegt mit rund 1,85 Millionen Eingriffen weiterhin Platz zwei der weltweiten Statistik.

Gegenüber 2024 ging ihre Zahl allerdings um 11,4 Prozent zurück.

Die Bauchdeckenstraffung blieb dagegen mit rund 1,04 Millionen Eingriffen und einem Plus von 0,3 Prozent nahezu unverändert. Insgesamt ging die Zahl der vergleichbaren Operationen im Bereich Körper und Extremitäten um 8,9 Prozent zurück.

Auch hier lohnt sich deshalb eine differenzierte Betrachtung: Nicht alle körperformenden Operationen folgen demselben Trend.

Deutlicher Rückgang bei Hyaluronsäure und Botulinumtoxin

Die beliebtesten nicht-operativen Behandlungen

Besonders interessant wird die aktuelle Statistik beim Vergleich mit den nicht-chirurgischen Behandlungen.

Botulinumtoxin bleibt mit rund 7,33 Millionen Anwendungen zwar die mit Abstand häufigste nicht-operative ästhetische Behandlung weltweit. Gegenüber 2024 sank ihre Zahl jedoch um 7,0 Prozent. Noch deutlicher fällt die Veränderung bei Hyaluronsäure aus. Die Zahl der Behandlungen ging von rund 6,34 Millionen im Jahr 2024 auf etwa 4,74 Millionen 2025 zurück. Das entspricht einem Minus von 25,2 Prozent.

Eine Ausnahme bildet die nicht-chirurgische Hautstraffung. Hier verzeichnet die ISAPS einen Anstieg um 23,3 Prozent auf rund 1,53 Millionen Behandlungen.

Insgesamt gingen die nicht-chirurgischen Verfahren gegenüber dem Vorjahr um 15,7 Prozent zurück.

Weniger Spritzen, mehr Straffungsoperationen?

Stellt man die Zahlen nebeneinander, fällt eine interessante gegenläufige Entwicklung auf.

Auf der einen Seite sinken einige der großen Injektionsbehandlungen: Hyaluronsäure um 25,2 Prozent und Botulinumtoxin um 7,0 Prozent. Auf der anderen Seite nehmen verschiedene chirurgische Straffungen zu: Bruststraffungen um 48,1 Prozent, Brauenliftings um 23,5 Prozent, Augenlidoperationen um 16,2 Prozent und Halsstraffungen um 13,2 Prozent.

Aus den ISAPS-Zahlen allein lässt sich kein ursächlicher Zusammenhang zwischen diesen Entwicklungen ableiten. Die Statistik zeigt zunächst lediglich, dass beide Entwicklungen parallel stattfinden.

Aus fachärztlicher Sicht ist diese Verschiebung dennoch interessant.

Prof. Dr. med Ernst Magnus Noah

„Wir sehen auf der einen Seite einen deutlichen Rückgang bei Injektionsbehandlungen und auf der anderen Seite teilweise erhebliche Zuwächse bei Straffungsoperationen“, erklärt Prof. Dr. Noah. „Das passt zu einer Entwicklung, die wir auch in der Beratung beobachten. Eine Spritze kann Volumen geben oder bestimmte Altersveränderungen abmildern. Einen tatsächlichen Haut- oder Gewebeüberschuss kann sie jedoch nicht entfernen. Bei entsprechender Indikation kann deshalb eine gezielte operative Straffung die sinnvollere und langfristigere Behandlung sein.“

Das bedeutet keineswegs, dass operative Verfahren grundsätzlich besser als minimal-invasive Behandlungen sind. Beide haben unterschiedliche Indikationen und Möglichkeiten.

Botulinumtoxin, Hyaluronsäure oder andere nicht-operative Verfahren können bei gezieltem und zurückhaltendem Einsatz sehr gute Ergebnisse ermöglichen. Bei einem ausgeprägten Haut- oder Gewebeüberschuss stoßen sie jedoch an anatomische Grenzen.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: Spritze oder Operation?

Sondern: Welche Behandlung passt zur tatsächlichen anatomischen Situation und zum gewünschten Ergebnis?

Die ISAPS-Zahlen kritisch betrachtet: Es handelt sich um Hochrechnungen

Bei Zahlen von 35 Millionen Behandlungen entsteht leicht der Eindruck, sämtliche Eingriffe seien einzeln erfasst worden. Das ist jedoch nicht der Fall.

Die ISAPS Statistik ist keine weltweite Vollerhebung aller plastischen Chirurgen.

Für die Statistik 2025 wurden Daten von 2.900 plastischen Chirurgen eingereicht beziehungsweise bereitgestellt. Im Vorjahr waren es 2.975.

Natürlich beteiligen sich nicht sämtliche plastischen Chirurgen eines Landes an der Befragung. Ebenso sind nicht alle plastischen Chirurgen weltweit Mitglieder der ISAPS. Deshalb werden aus den erhobenen Daten statistische Hochrechnungen erstellt.

Vereinfacht gesagt: Die Behandlungszahlen der teilnehmenden Chirurgen bilden eine Stichprobe. Auf deren Grundlage wird unter Berücksichtigung der geschätzten Zahl aktiv praktizierender plastischer Chirurgen eines Landes hochgerechnet, wie viele entsprechende Eingriffe dort insgesamt durchgeführt wurden.

Die ISAPS selbst erläutert, dass die endgültigen Zahlen auf der geschätzten Zahl aktiv praktizierender plastischer Chirurgen in den jeweiligen Ländern und der Stichprobe der Befragten basieren. Wenn also beispielsweise von weltweit rund 2,46 Millionen Augenlidoperationen die Rede ist, bedeutet dies nicht, dass der ISAPS 2,46 Millionen einzelne Operationsmeldungen vorliegen. Die Zahl ist eine statistische Schätzung auf Basis der erhobenen Daten.

Warum die Veränderungen gegenüber 2024 trotzdem aussagekräftig sind

Auch bei den Jahresvergleichen ist eine gewisse Vorsicht erforderlich.

2025 werden 51 Länder und Regionen einzeln ausgewiesen, während es im vorherigen Bericht 32 waren. Außerdem wurden neue Behandlungsarten in die Befragung aufgenommen. Die ISAPS weist ausdrücklich darauf hin, dass die breitere Datenbasis die weltweiten Gesamtzahlen beeinflussen kann.

Gerade deshalb ist wichtig, wie die prozentualen Veränderungen berechnet werden: Beim Vergleich mit früheren Jahren berücksichtigt die ISAPS nur Verfahren, die über die jeweiligen Jahre hinweg konsistent erfasst wurden. Die Zahlen sollten daher nicht als exakte Zählung, sondern als wissenschaftlich erhobene Hochrechnung und als Hinweis auf internationale Entwicklungen verstanden werden.

Trends sind interessant – entscheidend ist die individuelle Indikation

Internationale Statistiken können Entwicklungen sichtbar machen. Für die einzelne Patientin oder den einzelnen Patienten dürfen sie jedoch nicht darüber entscheiden, ob ein Eingriff sinnvoll ist.

Ob eine Augenlidstraffung, Bruststraffung, Bauchdeckenstraffung, Fettabsaugung oder ein Facelift infrage kommt, hängt von individuellen Voraussetzungen ab. Dazu gehören unter anderem die Anatomie und Gewebequalität, der Gesundheitszustand sowie die persönlichen Wünsche und realistischen Erwartungen an das Ergebnis.

Prof. Dr. med Ernst Magnus Noah

„In der seriösen ästhetischen Chirurgie behandeln wir keine Trends, sondern Menschen“, betont Prof. Dr. Noah.

„Unsere Aufgabe im ärztlichen Erstgespräch besteht häufig auch darin, von ungeeigneten Verfahren abzuraten und individuelle, nachhaltige Alternativen aufzuzeigen.“

Deshalb steht am Anfang einer Behandlung in der Noahklinik immer die persönliche fachärztliche Beratung und individuelle Indikationsstellung.

Ausschließlich Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Bei der Entscheidung für einen ästhetischen Eingriff sollte nicht allein das gewünschte Ergebnis eine Rolle spielen. Von zentraler Bedeutung ist auch die Qualifikation des behandelnden Arztes.

In der Noahklinik erfolgen Beratungen, operative Behandlungen und Nachsorgen ausschließlich durch Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie.

Die Facharztausbildung bildet die Grundlage für fundierte Kenntnisse der Anatomie, unterschiedliche Operationsverfahren sowie die Erkennung und Behandlung möglicher Komplikationen. Gerade in der ästhetischen Chirurgie ist außerdem die Fähigkeit wichtig, nicht jede technisch mögliche Behandlung automatisch durchzuführen. Eine verantwortungsvolle fachärztliche Beratung beinhaltet auch, Grenzen aufzuzeigen, von ungeeigneten Verfahren abzuraten oder alternative Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen.

Denn ein natürliches Ergebnis beginnt nicht erst im Operationssaal, sondern bereits bei einer sorgfältigen Indikationsstellung.

Patientensicherheit: Die Noahklinik als konzessionierte §30-Klinik

Neben der Qualifikation der behandelnden Ärzte spielt das klinische Umfeld eine wichtige Rolle für die Patientensicherheit.

Die Noahklinik verfügt über eine Konzession als Privatkrankenanstalt nach § 30 Gewerbeordnung (GewO). Damit bietet die Noahklinik für operative Eingriffe eine klinische Infrastruktur, die über die reine Durchführung einer Operation hinausgeht. Besonders wichtig ist die Möglichkeit, Patientinnen und Patienten nach umfangreicheren Operationen stationär zu betreuen und zu überwachen.

Gerade nach Eingriffen wie einer Bruststraffung, Bauchdeckenstraffung oder einem Facelift müssen Patientinnen und Patienten die Klinik nicht zwingend unmittelbar nach dem Eingriff verlassen. Die erste postoperative Phase kann innerhalb der Klinik erfolgen.

Das ermöglicht eine kontinuierliche medizinische Betreuung und bei Bedarf eine schnelle Reaktion.

Selbst eine umfassende klinische Infrastruktur kann die allgemeinen Risiken einer Operation oder Narkose selbstverständlich nicht vollständig ausschließen. Sie schafft jedoch wichtige organisatorische und medizinische Rahmenbedingungen für Operation, postoperative Überwachung und Nachsorge.

Mehr über unsere Sicherheits- und Klinikstandards erfahren

Facharztbehandlung und Klinikstruktur gehören zusammen

Aus Sicht der Noahklinik sind ärztliche Qualifikation und klinische Infrastruktur deshalb zwei Seiten derselben Medaille.

Eine verantwortungsvoll geplante Schönheitsoperation umfasst nicht nur den eigentlichen Eingriff. Sie beginnt mit einer ausführlichen fachärztlichen Beratung und reicht über die sorgfältige Operationsplanung und Durchführung bis zur postoperativen Betreuung und Nachsorge.

Die Kombination aus Behandlung ausschließlich durch Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie und den Möglichkeiten einer konzessionierten §30-Klinik schafft dafür einen entsprechenden medizinischen Rahmen.

Nicht der aktuelle Trend sollte bestimmen, ob eine Behandlung durchgeführt wird. Entscheidend ist, ob sie für den individuellen Menschen medizinisch sinnvoll ist und ob Nutzen, Möglichkeiten und Risiken sorgfältig gegeneinander abgewogen wurden.

Fazit: Die Schönheitschirurgie verändert sich – Qualität und Sicherheit bleiben entscheidend

Der ISAPS Global Survey 2025 zeigt eine interessante Veränderung innerhalb der ästhetischen Medizin.

Insgesamt gingen die erfassten Behandlungen gegenüber 2024 zurück. Während nicht-chirurgische Verfahren ein deutliches Minus verzeichneten, blieb die Zahl der chirurgischen Eingriffe nahezu stabil.

Besonders auffällig ist die Entwicklung bei verschiedenen Straffungsoperationen. Die Bruststraffung legte um 48,1 Prozent zu, Brauenliftings um 23,5 Prozent, Augenlidoperationen um 16,2 Prozent und Halsstraffungen um 13,2 Prozent. Gleichzeitig gingen Hyaluronsäurebehandlungen um 25,2 Prozent und Botulinumtoxinbehandlungen um 7,0 Prozent zurück.

Ob zwischen beiden Entwicklungen ein direkter ursächlicher Zusammenhang besteht, kann die Statistik nicht beantworten. Aus fachärztlicher Sicht ist die gegenläufige Entwicklung jedoch bemerkenswert. Sie unterstreicht zugleich, wie wichtig es ist, zwischen unterschiedlichen Behandlungsansätzen zu unterscheiden: Eine Injektionsbehandlung kann eine sinnvolle minimal-invasive Therapie sein – sie kann aber eine operative Straffung bei einem ausgeprägten Haut- oder Gewebeüberschuss nicht ersetzen.

Ebenso wichtig ist die kritische Einordnung der Zahlen selbst. Die ISAPS Statistik ist keine Vollerhebung, sondern eine Hochrechnung auf Grundlage einer internationalen Stichprobe plastischer Chirurgen. Sie eignet sich deshalb insbesondere dazu, Entwicklungen und Veränderungen sichtbar zu machen – nicht dazu, jeden weltweit vorgenommenen Eingriff exakt abzubilden.

Für Patientinnen und Patienten bleibt letztlich etwas anderes entscheidend: Nicht die Häufigkeit einer Behandlung macht sie zur richtigen Behandlung.

In der Noahklinik stehen deshalb die individuelle medizinische Indikation, eine ehrliche Beratung und ein natürliches Behandlungsergebnis im Mittelpunkt. Sämtliche Beratungen, Behandlungen und Nachsorgen erfolgen durch Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Ergänzt wird dieser Anspruch durch die klinische Infrastruktur der konzessionierten §30-Klinik mit der Möglichkeit einer stationären Betreuung nach entsprechenden Eingriffen.

So verbindet die Noahklinik moderne Plastische und Ästhetische Chirurgie mit fachärztlicher Qualifikation, individueller Behandlung und einem hohen Anspruch an die Patientensicherheit.

Ihr Weg zu einer individuellen Beratung

Sie interessieren sich für eine Augenlidstraffung, Bruststraffung, Brustvergrößerung, Bauchdeckenstraffung, Fettabsaugung, ein Facelift oder eine andere ästhetisch-plastische Behandlung?

In einem persönlichen Beratungsgespräch können unsere Fachärzte Ihre individuellen Voraussetzungen beurteilen, unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten erläutern und gemeinsam mit Ihnen besprechen, welcher Weg medizinisch sinnvoll ist.

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