2. Oktober 2012

XIII. Frühjahrsakademie VDÄPC 2013

Zwischen Klassik & Moderne: Methoden in der ästhetisch-plastischen Chirurgie

08.–10. Mai 2013 in Kassel

Schwerpunktthemen und Abstracteinreichung, Allgemeine Informationen und vieles mehr im Veranstaltungsflyer.

Zwischen Klassik & Moderne: Methoden in der ästhetisch-plastischen Chirurgie

08.–10. Mai 2013 in Kassel

Schwerpunktthemen und Abstracteinreichung, Allgemeine Informationen und vieles mehr im Veranstaltungsflyer.

Mehr
24. Januar 2012

Silikonkissen: Frauen verängstigt

HNA Lokales I 17.01.2012

Viele Frauen, die sich nach einer Krebsoperation oder aus ästhetischen Gründen Brustimplantate einsetzen ließen, sind verunsichert und ängstlich. Allein in Hessen wurden in der vergangenen Woche bislang rund 70 Fälle gemeldet,

HNA Lokales I 17.01.2012

Viele Frauen, die sich nach einer Krebsoperation oder aus ästhetischen Gründen Brustimplantate einsetzen ließen, sind verunsichert und ängstlich. Allein in Hessen wurden in der vergangenen Woche bislang rund 70 Fälle gemeldet, in denen Frauen möglicherweise gesundheitsgefährdende Silikonkissen erhielten.

In Kassel, so ergab unsere Recherche bei allen infrage kommenden Chirurgen, wurden offenbar keine verdächtigen Brustimplantate der Hersteller PIP und Rofil verwendet.
Täglich jedoch erhält Prof. Dr. Ernst-Magnus Noah, Chefarzt der Klinik für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie am Kasseler Rot-Kreuz-Krankenhaus, Anfragen besorgter Patientinnen. Nach den beunruhigenden Pressemeldungen in den vergangenen Tagen kann er die Aufregung verstehen. So empfiehlt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte seit dem 6. Januar die vorsorgliche Entfernung aller Brustimplantate der Firmen PIP (Poly Implant Prothese) aus Frankreich und Rofil aus den Niederlanden.
Der Plastische Chirurg rät besorgten Frauen in solchen Fällen, zunächst im Implantat-Pass die Chargen- und Produktionsinfos nachzulesen. „Normalerweise sollte jede Patientin, die ein Implantat erhalten hat, einen Implantatausweis bei ihren medizinischen Unterlagen haben“, sagt Noah. Es komme jedoch auch vor, dass Patientinnen keinen Implantatausweis erhalten haben. Dann sollte man im Zweifelsfall mit dem Operateur oder dem Krankenhaus Kontakt aufnehmen und den Operationsbericht oder eine schriftliche Erklärung anfordern.
Auch das, so weiß Noah, könnte für manche Patientin schwierig sein, denn nicht selten reisen Frauen ins Ausland, zum Beispiel nach Tschechien, um sich die Brust vergrößern zu lassen.
Frauen, die ein PIP- oder Rofil-Implantat tragen oder den Hersteller ihres Implantats nicht kennen, sollten sich an ein Brustzentrum, einen Plastischen Chirurgen oder zunächst an ihren Frauenarzt wenden, empfiehlt Noah, der unter anderem im Vorstand der Vereinigung der Deutschen Ästhetischen Chirurgen aktiv ist. „Alle beteiligten Fachgesellschaften ziehen in dieser Frage an einem Strang“, erläutert der Mediziner.
So werde Frauen mit verdächtigen Implantaten empfohlen, sich zunächst gründlich untersuchen zu lassen. Mithilfe einer Mammografie und Ultraschall, vielleicht auch einer Kernspintomografie (MRT) könne man beurteilen, ob ein Implantat eventuell schon Risse hat. In einem solchen Fall müsse dieses schleunigst entfernt werden, ansonsten sollten potenziell gesundheitsgefährdende Implantate möglichst bald raus.

Von Martina Heise-Thonicke
Quelle: HNA Lokales I 17.01.2012

Mehr
9. Januar 2012

Patientinnen der Noahklinik brauchen sich nicht sorgen

In der Noahklinik Kassel werden ausschließlich Allergan Implantate verwendet und keine gesundheitsgefährdenden Implantate der Hersteller PIP und Rofil.

Allergan bestätigt den Patienten und Chirurgen die Qualität und die Sicherheit seiner weltweit verkauften und vertriebenen Brustimplantate in seiner der aktuellen Pressemeldung.

In der Noahklinik Kassel werden ausschließlich Allergan Implantate verwendet und keine gesundheitsgefährdenden Implantate der Hersteller PIP und Rofil.

Allergan bestätigt den Patienten und Chirurgen die Qualität und die Sicherheit seiner weltweit verkauften und vertriebenen Brustimplantate in seiner der aktuellen Pressemeldung.

Mehr
25. Mai 2011

Mit Radiowellen gegen Fettpolster

HNA Lokales | 04.05.11

Sobald die erste Frühlingssonne strahlt, denken viele Menschen besorgt an den Sommerurlaub, denn Badehose und Bikini verdecken die Problemzonen nicht.
Eine neue Methode – die Radiofrequenz-Liposuktion – bietet jedoch die Möglichkeit,

HNA Lokales | 04.05.11

Sobald die erste Frühlingssonne strahlt, denken viele Menschen besorgt an den Sommerurlaub, denn Badehose und Bikini verdecken die Problemzonen nicht.
Eine neue Methode – die Radiofrequenz-Liposuktion – bietet jedoch die Möglichkeit, den sport- und diätresistenten Polstern schonend an den Kragen zu gehen.

Prof. Dr. med. Ernst Magnus Noah, Chefarzt der Klinik für plastische Chirurgie am Roten Kreuz Krankenhaus Kassel, weiß, bei welchen Problemzonen ein plastisch-ästhetischer Eingriff eine gute Möglichkeit bietet, den Körper zu formen: „Beim Mann sind es die sogenannten Hüftpolster, aber auch eine zu starke Fettbildung im Bereich der Brust, die vielen Männern ein Dorn im Auge ist. Für diese Fälle ist die Radiofrequenz-Liposuktion ein geeignetes Verfahren, um die Körperform zu verbessern.“
HAUT WIRD GESTRAFFT
Mit der neuen Methode lässt sich überschüssiges Fett auch großflächig absaugen und gleichzeitig die Haut beträchtlich straffen“, erläutert Prof. Noah, der das Verfahren als einer der ersten plastischen Chirurgen in Deutschland etabliert. „Ein wichtiger Vorteil dieses minimal-invasiven Verfahrens ist es, dass nur etwa drei Millimeter große Schnitte unter örtlicher Betäubung notwendig sind. Damit ist diese Methode schonender als andere und es ist möglich, mehrere Zonen in einer Operation zu behandeln.“
Bei Frauen sind es häufig Fettpolster im Bereich der Oberschenkel oder des Bauches, die als störend empfunden werden. „Auch hier eig-net sich die Radiofrequenz-Liposuktion, um größere Fettmengen unter kontrollierten Bedingungen im Krankenhaus zu entfernen“, so Prof. Noah. Alternativ können – je nach Fragestellung – aber auch immer noch Absaugtechnologien, wie die Vibrations- oder Wasserstrahltechnologie zum Einsatz kommen.
Ein wichtiger Vorteil dieses minimal-invasiven Verfahrens ist es, dass nur etwa drei Millimeter große Schnitte unter örtlicher Betäubung notwendig sind. Damit ist diese Methode schonender als andere und es ist möglich, mehrere Zonen in einer Operation zu behandeln.“
Prof. Dr. med. Ernst Magnus Noah
Trotz des schonenden Verfahrens sollten Patienten zur Sicherheit noch eine Nacht im Krankenhaus verbringen: „Denn auch wenn sich die neuen Methoden zur Problemzonenbehandlung einfach anhören, handelt es sich um eine richtige Operation. Damit wir auf Irritationen sofort reagieren können, ist die Kontrolle über eine gewisse Zeit nötig“, erklärt Prof. Noah. „In der Regel können die Patienten aber nach größeren Fettabsaugungen in mehreren Arealen die Klinik am nächsten Tag mit einem sicheren Gefühl und einem erträglichen Schmerzniveau verlassen.“25

Mehr
18. März 2011

Sanfte Schönheit auch ohne Skalpell

„Wer sich in meiner Klinik beraten lässt, will sich selbst was Gutes tun“, stellt Professor Dr. Ernst Magnus Noah, Chefarzt der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie am Roten Kreuz Krankenhaus in Kassel, fest. „Ich möchte den Patientinnen zu einem frischen und strahlenden Aussehen verhelfen,

„Wer sich in meiner Klinik beraten lässt, will sich selbst was Gutes tun“, stellt Professor Dr. Ernst Magnus Noah, Chefarzt der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie am Roten Kreuz Krankenhaus in Kassel, fest. „Ich möchte den Patientinnen zu einem frischen und strahlenden Aussehen verhelfen, ohne dabei den natürlichen Alterungsprozess umzukehren“, erklärt er weiter. Noah setzt deswegen auf das Konzept des „Beautiful-Aging“, des schönen Alterns. Im Gegensatz zum Prinzip der „ewigen Jugend“ steht hier die ganzheitliche, natürliche Schönheit im Mittelpunkt. Mit einer Kombination aus modernsten Verfahren und individueller Behandlung erzielt er dabei für den Patienten das optimale Ergebnis. Die Patienten profitieren hierbei von dem uneingeschränkten Spektrum der operativen wie konservativen Behandlungsmöglichkeiten.

Effektive Mittel gegen kleinere Falten
Um kleinere Mimikfalten zu beseitigen, empfiehlt Noah die Mesotherapie, Needeling, Faltenfiller oder Botoxinjektionen. Die Mesotherapie führt der Haut gezielt eine Kombination aus Hyaluronsäure und ausgesuchten Vitaminen zu und kurbelt damit die Neubildung von Kollagen und elastischen Hautfasern an. Beim Falten-Filling hingegen polstern körpereigene oder körperidentische Stoffe die Falte auf. Im Gegensatz dazu glättet eine Botoxinjektion durch die Reduktion jener Muskelaktivität, die tiefe Mimikfalten verursacht, und verhilft zu einem entspannten Gesichtsausdruck. Um ausgeprägten Falten – wie beispielsweise der Nasolabialfalte – entgegenzuwirken, bietet sich ein sogenanntes Lipo-Filling an. Der Arzt entnimmt hierfür sehr geringe Mengen Körperfett aus dem Bauch oder der Hüfte, um damit gezielt einzelne Gesichtspartien nachzumodellieren.

Frischeres Hautbild
Chefarzt Noah: „Die genannten Methoden bieten den Vorteil, dass sich innerhalb sehr kurzer Zeit ein deutlich frischeres Hautbild erzielen lässt. Natürliche Schönheit kommt so auch ohne Skalpell zur Geltung.“

Quelle: Jerome Kassel, Ausgabe 05, 3. Jahrgang, Herbst 2010, S. 60

Mehr
26. Januar 2011

Mit Fett gegen Falten und Co.

Natürlicher Volumenaufbau für Gesicht und Körper durch Filler

Fettzellen verursachen nicht nur unliebsame Pfunde an Bauch und Hüfte. In der plastischen, rekonstruktiven und ästhetischen Chirurgie erfreuen sich die Zellen wachsender Beliebtheit. „Fett ist eine natürliche Substanz des Körpers.

Natürlicher Volumenaufbau für Gesicht und Körper durch Filler

Fettzellen verursachen nicht nur unliebsame Pfunde an Bauch und Hüfte. In der plastischen, rekonstruktiven und ästhetischen Chirurgie erfreuen sich die Zellen wachsender Beliebtheit. „Fett ist eine natürliche Substanz des Körpers. Deswegen eignet es sich optimal, um natürlich und risikoarm Volumen in Gesicht oder Körper wieder aufzubauen“, erläutert Professor Dr. Ernst Magnus Noah, Leiter der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie des Roten Kreuz Krankenhauses in Kassel (RKH).

Die Behandlung der weiblichen Brust mit Eigenfett führt zu einem natürlich schönen Ergebnis. Fotos: RKH/nh
Menschliche Fettzellen besitzen eine Größe von circa 0,1 Millimetern und verbinden sich über netzartige Strukturen mit ihren Nachbarzellen zu Fettgewebe. Man unterscheidet zwei Arten dieses Gewebes mit unterschiedlichen Funktionen. „Das braune Gewebe kommt im Körper selten vor. Es produziert Energie und schützt so vor Kälte. Das weiße Fettgewebe, das ich für den Eingriff verwende, speichert das Fett und polstert so das Gewebe auf“, erklärt Noah.
Ziel: Die Haut wirkt glatter
Genau diesen Mechanismus macht sich die plastische, rekonstruktive und ästhetische Chirurgie zunutze. „Injiziere ich Fettzellen unter die Haut, wird diese von innen aufgefüllt und sichtlich glatter. Dieser Effekt eignet sich beispielsweise, um eine tiefe Nasolabialfalte auszugleichen. Für feinere Falten um Augen und Mund empfehle ich andere Füllsubstanzen wie Hyaluronsäure“, erklärt der Experte.
Mit zunehmendem Alter verringert sich das Unterhautfettgewebe, und die Elastizität der Haut lässt nach. Die Folgen: Falten und eingefallene Gesichtspartien. Da es sich bei Eigenfett um eine körpereigene Füllsubstanz handelt, besitzt die Methode wesentliche Vorteile: Es besteht kein Abstoßungs- oder Allergierisiko, und der Effekt hält über einen langen Zeitraum an. Durch die Injektion entsteht darüber hinaus nur ein kleiner Einstich. So bleiben die postoperativen Schmerzen gering, und der Patient ist schnell wieder arbeits- und gesellschaftsfähig.
Für die Eigenfettinjektion entnimmt Noah geringe Mengen des Fettgewebes aus Oberschenkel oder Gesäß und injiziert es gezielt in die zu behandelnde Stelle. Die Methode wendet Noah auch an, wenn es darum geht, den Volumenverlust durch unschöne Narben zu beheben.
Einsatzgebiet Brust
Die Behandlung der weiblichen Brust stellt ein weiteres, wenn auch wesentlich aufwändigeres Einsatzgebiet für eine Eigenfett-Transplantation dar. Nicht nur Brustkrebspatientinnen profitieren davon, sondern auch Frauen mit unterschiedlich großen Brüsten oder erschlaffter Brust nach Schwangerschaft oder Stillzeit. „Da körpereigenes Gewebe injiziert wird, gelangen wir mit dieser Methode zu einem sehr natürlichen Ergebnis“, so der Fachmann.
Neue Liposuktionsmethoden ermöglichen eine schonende Entnahme von Fettzellen. Hier löst der Experte beispielsweise durch einen Wasserstrahl gezielt Fettzellen aus dem Gewebe. Diese werden aufbereitet und im Anschluss durch eine spezielle Spritztechnik in die Brust injiziert. „Das erfordert umfangreiche Erfahrung und Gefühl. Ich rate deswegen allen Interessierten, den Eingriff nur von einem Spezialisten durchführen zu lassen“, stellt Noah abschließend klar. (nh)

HNA, Artikel publiziert am: 26.01.11
Quelle: http://www.hna.de/gesundheit/lokal/fett-gegen-falten-1099478.html

Mehr